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Mittagspausenumwege Treppenhaus Hinterhof Briefkasten Wäschekeller und…

Mittagspausenumwege Treppenhaus Hinterhof Briefkasten Wäschekeller und zurück. Tätigkeiten, die auch bei unwilligem Wetter sein müssen und nie große Freude bereiten. Das eigene Rauschen das eigene Pfeifen als Tonspur, in einem der Höfe quietschen Fahrzeugbremsen ein Taubenpärchen landet unter lautem Flügelschlag auf dem Zaun zum Nachbargrundstück und entlang der Sonnenlinie fühlt sich jede Bewegung ein wenig zu warm, ein wenig falsch an. (Ratschläge zu improvisierter Verschattung und robusten Planschbecken. Das Modell kann lügen. Es hilft, jede Aussage zweifach zu überprüfen.)

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Fixpunkte und alle möglichen Schwankungen. Zu dünn gekleidet, zu…

Fixpunkte und alle möglichen Schwankungen. Zu dünn gekleidet, zu dick gekleidet, der Asphalt ist wärmer als gedacht, Supermarkt des geringsten Misstrauens, Kühlbereich, Warenlieferung, eine schmale Passage durch einen Irrgarten aus Metall und Kartons. Vorantasten, darauf bedacht, nicht hängen zu bleiben oder anzutosßen. Mehr Suchen als Finden. Verhaltene Kommunikation, Verläufe, das Universum wächst. Ein Nicken gen Kasse, ein Schritt gen Tür, draußen und trotzdem noch drinnen. 

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Entertainment for in between sessions: Document conversion. Information fil…

Entertainment for in between sessions: Document conversion. Information filtered. Wondering how much of the essence is lost with parts of the structure discarded. And to which extent it's possible to cut relevant sections out of a vast load of unwanted context. Different approaches to minimalism and purpose, while early afternoon shadows sneak across the office terrace and colleagues head for the park the supermarket the restaurant. The things one does when off schedule.

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A fast morning a fast day thoughts like a wild flow across rocky surfaces a…

A fast morning a fast day thoughts like a wild flow across rocky surfaces and a peculiar contrast to heavy slow clouds but maybe everything feels slow once one is moving just fast enough. Rewind, replay, attempting to reshape paragraphs into shorter sentences and failing, again and again it feels like the very process of changing structure changes and ultimately loses information and at some point one can't get beyond this idea and leaves things just the way they are, knowing that comprehending all what has been written will be another mornings challenge. Break mode. A step outside. And a very deep breath.

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Morning chores afternoon tensions and for a wink of an eye annoyed beyond w…

Morning chores afternoon tensions and for a wink of an eye annoyed beyond words by ones own weaknesses. Moving a few things around, dusting off old files and thoughts, losing it to some arbitrary rabbit hole and eventually returning back on track. Much more to be done today, and it's all too often just an issue of synchronizing.

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Kurzes Aufblicken von der Agenda, Pausenzustand zwischen großen lange…

Kurzes Aufblicken von der Agenda, Pausenzustand zwischen großen langen Takten. Erinnerungen und Notizen abgleichen und in den richtigen Personen zuordnen, in der Hoffnung, dass diese Zuordnung auch morgen noch passt. Zeitgefühl verloren, vielen Dingen Richtung gegeben, aber wenige einem Abschluß nähergebracht. Unzufriedenheit in der Strategie der kleinen Schritte. (Kleine Schritte dann, auch, auf den schmalen Rand zwischen Fenstern und Fassade, Gießkanne für den kleinen Baum, der dort seit Monaten Wind und Wetter trotzt. Unsicherheit, aber der Versuch zählt.)

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Lunch break, cold wind, open balconies and everyone trying to be in that sm…

Lunch break, cold wind, open balconies and everyone trying to be in that small spot exposed to the early afternoon sun. Conversation, more vivid than usual and also including topics left and right of the daily routine. Just a few soft, thin clouds on light blue, and a city skyline in haze far beyond the concrete structures that make for this neighbourhood. A context switch, even though just for a short moment.

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Und dann der Luxus eines kurzen Leerlaufs entlang der blauen Flächen,…

Und dann der Luxus eines kurzen Leerlaufs entlang der blauen Flächen, die den heutigen Kalender überziehen. Abstimmungen jenseits des Protokolls, Obst am geöffneten Fenster, die Wolken scheinen etwas heller, im Appartment gegenüber werden Taschen und Koffer bewegt. Zeit verplant, Zeit genutzt, Gekritzel auf Papier hinterlassen. Und die Kraft von Denkpausen unterschätzt. Weiter im Text.

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Mittagswind, Mittagssonne und immer noch, immer wieder ausreichend müd…

Mittagswind, Mittagssonne und immer noch, immer wieder ausreichend müde. Durch die Straße weht harscher Geruch von Baustellen und Werkzeugen und Material, und es gibt Momente, in denen man den leichter wegsteckt, und Momente, in denen Benommenheit und Schwindel folgen. Feiertagsvorspiel im Supermarkt des geringsten Misstrauens, Ungeduld und Eile treffen auf Bevorratungstendenzen und das entspannte Durchmustern der immer noch überquellenden Süßwarenauslagen; Durchgänge sind versperrt, Wägen brechend gefüllt und wer irgend kann, hält Abstand zu allem und allen. Irgendwann fühlt man Parkplatzbeton unter den Füßen, überlegt, warum man eigentlich dort war, müht sich zurückzuerinnern, gibt schließlich auf und sucht wieder den Anschluss zum Tag und seinem Takt.

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Schon wieder Mittag; mehr oder weniger tageszeitkonforme Grüße v…

Schon wieder Mittag; mehr oder weniger tageszeitkonforme Grüße von Flur gen Zimmer, immer wieder zerrissene Himmel, erkennbare Wolken, Spuren von Blau im Grau, oder umgekehrt. Die Bilder verändern sich schnell in Form und Licht. Im Appartment nebenan scheinen neue Gäste eingezogen zu sein, man verweilt auf den Liegestühlen in dicker Winterkleidung und der Anblick spricht Bände hinsichtlich Witterung und Entschlossenheit. Pausenhandgriff, falscher Bildschirm gesperrt, gleiche Schleife, erneuter Durchlauf. Und Büroküchenlogik zwischen Spülmaschine und Unaufmerksamkeit: Schmutziges und sauberes Geschirr ergeben mehr schmutziges Geschirr. Zurück und noch einmal. Siehe oben. 

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Wieder Bürgersteig unter den Sohlen, kurzer Abstand zu Maschinenschnit…

Wieder Bürgersteig unter den Sohlen, kurzer Abstand zu Maschinenschnittstellen, Blick in den weißgrauen Himmel, Blick über dunklen Asphalt. Spuren von Regen auf Fahrzeugen, auf der Kreuzung, es duftet nach Wasser, auch wenn der Tag für schnelles Verdunsten viel zu kalt ist. An der Bushaltestelle verkauft ein junger, bärtiger Mann die Straßenzeitung. Er formuliert seine Worte langsam, unsicher, aber freundlich und bemüht. Es ist Zuckerfest und Frühlingsbeginn und nebenan neigt sich der Baum unter der Last rosafarbener Blüten und die meisten Passanten eilen vorbei, ohne innezuhalten oder wahrzunehmen. So begegnet man nur sich selbst, vollendet die gewohnte Runde und findet zurück zum Ausgangspunkt. Weiter im Text. 

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Mittagspause und Parallelität. Koordinationsaufgaben: Der Versuch, Blo…

Mittagspause und Parallelität. Koordinationsaufgaben: Der Versuch, Blockaden zu lösen, Abläufe in Bahnen zu bringen, volle Tage auf leere Nachmittage umzuleiten und die Reihenfolge der Dinge dabei nicht zu stören. Vertraut im Prozess, Menge und Packungsdichte ist Übung. Über den Dächern Wolkenhaufen aus grauer Watte. Dazwischen blasser Himmel. Nebenan sind Eltern und Kind zu Hause geblieben, auf dem Küchenboden klappern Geschirr und Spielzeug und vermutlich soll das nicht beides so sein. Augen geschlossen, Inselsteine unter den Fingern, ein Gefühl von Sand und Wasser. Rekalibrierung, vor dem Nachmittag.

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Und dann der Versuch in die andere Richtung: Mechanismen lösen. Finger…

Und dann der Versuch in die andere Richtung: Mechanismen lösen. Finger, Druckpunkte, Spannungen, die sich quer durch alle Systeme ziehen. Türklingeln, nebenan, dann weiter unten. Die stille Leere des Treppenhauses an einem Wochentag. Warme Heizkörper, kein richtiges Gefühl für Temperaturen und fröstelnd auf dem Weg von Raum zu Raum. Mental schon wieder einige Themen weiter. Warme Sonne, harte Schatten.

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Supermarkt der geringsten Mittagspause, des geringsten Misstrauens. Mehr Mi…

Supermarkt der geringsten Mittagspause, des geringsten Misstrauens. Mehr Mitarbeiter als Kunden, mehr Waren auf Rollpaletten als in den Regalen, ein Aufenthalt eine Navigation suchend nach Trittflächen und Durchgängen. Zwei junge Menschen in dunkler Kleidung sortieren den Aufsteller mit Gutscheinkarten, die Frau an der Kasse erklärt einer aufgeregten Kundin seit Minuten geduldig die Pfandposten auf der Abrechnung. Irgendwo ruft das Telefon, der Leergutautomat schaltet in den Sorgenmodus. Wenige Schritte weiter zeichnet die Sonne glatt umgrenzte Schatten auf den Asphalt. Weiter mit dem Licht und der Zeit.

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Und dann Pause, als ein Handlungsstrang im bestehenden Multitasking. Wechse…

Und dann Pause, als ein Handlungsstrang im bestehenden Multitasking. Wechsel zwischen Kontexten, Lesezeichen in Mitschriften, um irgendwann aus den Stichpunkten Dokumente zu formen. Mehrere, wahrscheinlich. Aber dieser kleine Augenblick neben allem benötigt Suppe und Brot. Und eigentlich auch Sonne. Oder zumindest frischen weichen Schnee. 

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Irgendwie im Mittag gelandet. Abseits der Route, abseits des Planes, an ung…

Irgendwie im Mittag gelandet. Abseits der Route, abseits des Planes, an ungewohntem Ort zu ungewohnter Zeit in der Woche. Keine passende Temperatur gefunden, keinen wirklich passenden Takt, erschrocken vom Staub auf den Gerätschaften im Heimbüro, den vorsichtig durch die Nachbarschaft schleichenden Passanten, schnellen Radfahrern auf spiegelglatten Pfaden und der Menge verschiedener, parallel geöffneter Baustellen, die sich erst mit etwas Abstand in ihrer Gänze überblicken lassen. Regen erahnen, Schnee gern spüren, Sonne wünschen. Der Himmel ist indifferent weiß, auch heute.

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Vormittag zwischen Themen und Mittag zwischen Themen, dann wird Pause nur e…

Vormittag zwischen Themen und Mittag zwischen Themen, dann wird Pause nur einer von vielen zeitgleich laufenden Aspekten und vielleicht ist das keine gute Idee. Kommen und Gehen an der Flurtür, Bürohund gähnt, eine ungesehene Stimme beschimpft den Kopierer, aber früh im Jahr im Monat ist das Vokabular noch entspannt. Ferner: Vertragsparameter, Randbereiche, Grauzonen und die Momente, in denen unter punktuellen seltsamen Beobachtungen grundsätzlichere Fragen lauern. Auf der Baustelle schabt derweil ein Bagger über die Kippermulde und der begleitende Ton zieht kurz durch Mark und Bein. Gedanken und Wahrnehmungen wie Vogelschwärme, auf unförmigen Kursen - und die Höhe über dem Frost des Bodens bleibt nur ganz fern erahnbar. Viel zu schnell.

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Lunch break, deviations and a playful wind. Few snowflakes dancing above th…

Lunch break, deviations and a playful wind. Few snowflakes dancing above the concrete facades, in a pale light under pale light dripping from a pale sky. Pondering models, procedures, agents, accounts. Rewiring subsystems, cutting queues and waiting for things to reach a stable state again. Colleagues on and off for their breaks, a late call an unscheduled appointment and randomizing most of the hours between here and there. Wherever that might be.

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Halbwochen, Mittagslicht, der Montag in unregelmäßiger Form, sor…

Halbwochen, Mittagslicht, der Montag in unregelmäßiger Form, sorgsam geformte Nachrichten, automatisch erzeugte Antworten und den Stunden fehlen Sonne und Schnee. Datentransfer quer durch den Kontinent und zurück nach gegenüber, man sieht den Paketen ihre Route nicht an, aber man fühlt eine gewisse Müdigkeit vom Weg. Exkurse in die Außenwelt, im Supermarkt des geringsten Misstrauens ruhen die Warenträger hinter dem Eingangsbereich kalt und leer unter Neonlicht, Rabatt-Aktionen für Feiertagsartikel werden zurückgebaut und die wenigen Nachbarn, die jetzt hier auf den Beinen sind, laden Kartoffeln, Rotkohl, klare alkoholische Getränke in ihre Wägen und Körbe. Bunte Kerzen blinken an einer dunklen Kette. Der Augenblick eingebettet in Weihnachtspop.

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Mittag aus der lärmenden Stille, in den Gängen. Supermarkt des ge…

Mittag aus der lärmenden Stille, in den Gängen. Supermarkt des geringsten Misstrauens, Neonhimmel, Augen von Kameras. Teenager im Pausenzustand, die Warenkörbe in erwarteter Weise gefüllt und viel zu oft fällt es schwer, eigene Prinzipien und Regeln zu haben, ohne in überhebliches Werten zu verfallen. Abbilder von Menschen, auf Kartons und Zeitschriften, künstlich, generiert, glatt. Aber die Anzahl der Gliedmaßen stimmt, die Genauigkeit wird besser, und einmal mehr schimpft jene innere Stimme, deren Meinung bislang noch immer ohne Bedeutung war. Zahlungsvorgänge, ausgelastetes Personal, Freundlichkeit als Kür. Und dann wieder hinaus, auf den Asphalt.

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