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Verschiedene Prozesse bleiben unsynchronisiert. Verschiedene Systeme reagie…

Verschiedene Prozesse bleiben unsynchronisiert. Verschiedene Systeme reagieren empfindlicher auf selbst kleine Änderungen als andere. Und immer noch verstecken Schichten von Abstraktionen das Konkrete, das es zu sehen gilt. Ferner zieht Wind durch die Räume, Katze beobachtet vom offenen Fenster aus Tauben und Passanten, gelegentlich hinterlässt frischer Niederschlag zufällige Muster auf dem äußeren Fensterbrett. Dem Vorabend ist frühzeitig das Tageslicht abhanden gekommen und die Seele stellt erschrocken fest, noch nicht vollständig bereit zu sein für das Wetter eines frühen Herbstes in all seinen Spielarten. 

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4pm and on. Infrastructure considerations. The deeper to dig into existing…

4pm and on. Infrastructure considerations. The deeper to dig into existing systems, the more complexity becomes obvious, and the less likely it feels to come up with any replacement without breaking everything, without immediately building everything anew. There's always that kind of debt piling up, and handling this is never fun.

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(Vorabend, Regen und Sonne alternieren, auf den Fußwegen und Kastanie…

(Vorabend, Regen und Sonne alternieren, auf den Fußwegen und Kastanienblättern glänzen Tropfen in den Momenten, in denen das Licht der Stunde Glanz zu spenden gewillt ist. Gespräche verhallen, die inneren Logiken sortieren Schriftstücke und Prozesse und Kontakte und vertauschen dann und wann Zuordnungen und die Ergebnisse sind in verschiedener Weise überraschend. Kinderlachen im Treppenhaus, ein laut springender Ball, eine schlagende Tür. Wechsel von Arten von Lärm, aber ohne zu stören.)

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Kontextwechsel und Gedankensprünge und Ecken und Kanten und Unzufriede…

Kontextwechsel und Gedankensprünge und Ecken und Kanten und Unzufriedenheiten und alternative Wege auf bekannt scheinenden Planungsschienen. Ausatmen. Zählen bis zu einer beliebigen Nummer. Noch einmal wiederholen, schauen, ob die Ergebnisse passen und man beeinflusst sich selbst viel zu viel. Einige Blüten treiben auf dem Teich neben dem Gebäude. Der Hausmeister hat eine Schneise durch struppiges Gras gefräst und tut Unerkanntes abseits des Fußweges. Haltestellenverkehr. Flimmernde Luft über warmen Oberflächen.

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Auch der Nachmittag hat barschen Wind, einige Blätter, die in der Stra…

Auch der Nachmittag hat barschen Wind, einige Blätter, die in der Straße tanzen und der Jahreszeit spotten, einige Passanten, die sich die Reißverschlüsse ihrer Jacken nach dem Schritt aus dem Schatten des Gebäudes höher ziehen. Gegenüber sind Fenster und Terrassentüren geschlossen und verdunkelt. Keine Bewegung, keine Anwesenheiten. Batterien nicht geladen, Informationen nicht ausgetauscht, Aufgaben noch nicht verteilt. Eine neue Aufgabe aus dem Gespräch auf dem Flur. Schon halb unterwegs nach draußen.

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(Irgendwann kommt der Termin zu einem Abschluss, man streckt sich, gäh…

(Irgendwann kommt der Termin zu einem Abschluss, man streckt sich, gähnt, lüftet das Büro, schließt einige Fenster. Trinkt Wasser. Trägt in die Küche, was über Nacht anderswo weilen darf. Verstaut die Schale voller Obst im Geschirrspüler, die angetrocknete Teetasse im Kühlschrank. Kratzt sich am Kopf. Ordnet die Dinge. Wundert sich noch einmal kurz. Kratzt sich an Automatismen, Reihenfolgen und Handgriffen. Und zieht dann mit dem eigenen Schatten in die blasse Sonne dieses Nachmittags.)

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Und dann ordnet man Fragen und Antworten, begradigt Ecken und Kanten, stolp…

Und dann ordnet man Fragen und Antworten, begradigt Ecken und Kanten, stolpert trotzdem über neue Ungenauigkeiten und streckt sich sehr nervös, zu vermeiden, dass einige Fäden entgleiten. Nachmittagsdurcheinander, wachsende Papierspur an problematichen Stellen, spürbare, aber unbewusste Nebenwirkungen des eigenen Parallelbetriebs. Schon wieder fast 4, und fortgesetzt trübes Licht nach einem helleren Morgen.

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Breaks are generally a confusing experience given days are tightly enough p…

Breaks are generally a confusing experience given days are tightly enough packed. Short distance travelling, home office, kitchen, home office, a period of time not dedicated to a particular clock and all of a sudden feeling beyond tired. Yawning. Brief conversations, unidirectional, with a same as sleepy cat. And back to another start. Reconsidering individual performance, productivity, measurement and satisfaction with the day. Too early for conclusions, maybe.

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Ein handschriftlich befülltes Plakat. Eine Flagge, die das Klebeband n…

Ein handschriftlich befülltes Plakat. Eine Flagge, die das Klebeband nicht mehr trägt. Und noch einige vergessene Bälle neben nicht verkauften Kästen voller Industriebier. Im Supermarkt des geringsten Misstrauens bleiben alte Nachrichten, die Aufreger die Show ziehen weiter. Wetterwechsel schwingt in allem, hält den Kopf trüb umschlossen, späte Sonne bleibt fast ohne Kraft. Man sucht zusammen, was es braucht, vergisst sicher die Hälfte, meidet Gespräche, tritt wartend von einem Fuß auf den anderen, beobachtet Männlichkeitsverhalten und Fremdscham. Und ist irgendwann froh, Schritte weiter zu sein.

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Und anderes Vorüberziehen anderer Seitenstraßen, etwas Wind im H…

Und anderes Vorüberziehen anderer Seitenstraßen, etwas Wind im Haar, so lang die Bewegung bestehen bleibt, nur in Ruhe spürt man die Hitze, die feuchte Luft, die durch die Kleidung bis ganz über die Haut kriecht und das Bedürfnis weckt, einfach nur schnell weiterzuziehen, anzukommen, auch dort nicht zu rasten. Durchschrittene und kommende Themen im Blick, ihre Enden verfangen sich ineinander, kurzer Schwindel, grüne Ampel, Passanten, Linienverkehr. Und dann verschwindet man wieder im Heimbüro, versucht den Modus zu wechseln und merkt, wie lang diese Übergänge dauern können.

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Der ganze Tag eine Ahnung von Regen, die sich plötzlich verdichtet. Im…

Der ganze Tag eine Ahnung von Regen, die sich plötzlich verdichtet. Immer noch sind die Jalousien geschlossen, aber der Wind rüttelt nachdrücklicher. Kopiererklage, Papierstau, alle möglichen und unmöglichen anderen Geräusche, Schwindelgefühle, kein Mangel an Stimuli, noch ein Kontextwechsel noch ein Kleidungswechsel noch ein Ortswechsel - und dem Nachmittag die Zügel etwas lockerer lassen. Leerer Posteingang. Noch ein sehr vorübergehendes Phänomen.

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🌤️ Weit geöffneter Vorhang, einige dünne weiß…

🌤️ Weit geöffneter Vorhang, einige dünne weiße Schleier, gleißende Helligkeit, die über die alten Dächer fließt. Heiteres Gelächter von unten, teure Fahrräder werden auf den Rücken des Kleinbusses geschnallt, Wasserball, Rucksack, Kühlbox und ein kurzer Austausch von Höflichkeiten mit dem Balkon gegenüber. Dann fällt Blech ins Schloss, Motorendröhnen entfernt sich flusswärts. Eingehende Telefonate. Verklemmte Tasten. Nachspielzeit. Der Affe tanzt.

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Nachmittag: Sturmböen. Auf der Terrasse ist es kalt, hüllt man si…

Nachmittag: Sturmböen. Auf der Terrasse ist es kalt, hüllt man sich in Gänsehaut, sucht jene Ecken, an denen Schatten fehlt und von denen aus der Blick über die Innenhöfe unverstellt, unverbaut ist. Gegenüber, weit unten, wird ein Büro geräumt. Schreibtische finden ihren Weg in einen Transporter, große blaue Müllsäcke werden kellerwärts getragen. Durchgeplante Abläufe, eingeübte Handgriffe, wortlos und routiniert. Leere Zimmer. Unbeantwortete Nachrichten. Wechselspiele und die Goldfische im Teich warten reglos, ohne erkennen zu lassen, worauf. Geschichten vom Beobachten im Abstand. Vom Innehalten ohne Zweck. Vom Grübeln und vom Atmen.

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