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Kontextwechsel und Gedankensprünge und Ecken und Kanten und Unzufriede…

Kontextwechsel und Gedankensprünge und Ecken und Kanten und Unzufriedenheiten und alternative Wege auf bekannt scheinenden Planungsschienen. Ausatmen. Zählen bis zu einer beliebigen Nummer. Noch einmal wiederholen, schauen, ob die Ergebnisse passen und man beeinflusst sich selbst viel zu viel. Einige Blüten treiben auf dem Teich neben dem Gebäude. Der Hausmeister hat eine Schneise durch struppiges Gras gefräst und tut Unerkanntes abseits des Fußweges. Haltestellenverkehr. Flimmernde Luft über warmen Oberflächen.

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Auch der Nachmittag hat barschen Wind, einige Blätter, die in der Stra…

Auch der Nachmittag hat barschen Wind, einige Blätter, die in der Straße tanzen und der Jahreszeit spotten, einige Passanten, die sich die Reißverschlüsse ihrer Jacken nach dem Schritt aus dem Schatten des Gebäudes höher ziehen. Gegenüber sind Fenster und Terrassentüren geschlossen und verdunkelt. Keine Bewegung, keine Anwesenheiten. Batterien nicht geladen, Informationen nicht ausgetauscht, Aufgaben noch nicht verteilt. Eine neue Aufgabe aus dem Gespräch auf dem Flur. Schon halb unterwegs nach draußen.

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Closing in on 4pm, still under tension and trying to decouple. Systems unde…

Closing in on 4pm, still under tension and trying to decouple. Systems under load, procedures under stress, a ringing tram in the street and there's afternoon all over this part of the city, without really knowing what this means and where this is supposed to go. More stories near the river.

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Der ganze Tag eine Ahnung von Regen, die sich plötzlich verdichtet. Im…

Der ganze Tag eine Ahnung von Regen, die sich plötzlich verdichtet. Immer noch sind die Jalousien geschlossen, aber der Wind rüttelt nachdrücklicher. Kopiererklage, Papierstau, alle möglichen und unmöglichen anderen Geräusche, Schwindelgefühle, kein Mangel an Stimuli, noch ein Kontextwechsel noch ein Kleidungswechsel noch ein Ortswechsel - und dem Nachmittag die Zügel etwas lockerer lassen. Leerer Posteingang. Noch ein sehr vorübergehendes Phänomen.

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Closing in on 4pm. Amidst late business traffic. Suddenly there are people…

Closing in on 4pm. Amidst late business traffic. Suddenly there are people and bicycles and cars and trains and lights and noises all over and input saturation is reached faster than usual. Chasing ones own shadow down the lane, sun in the back and notifications piling up heard but unseen. The city, blurred. The river ahead.

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Closing in on 4pm. Notification sounds from headphones, but unsure what is…

Closing in on 4pm. Notification sounds from headphones, but unsure what is craving for immediate attention. Echoes of footsteps in a mostly empty office corridor. Some technical exchange few rooms from here. And colleagues gathering on the terrace, cigarettes and social interactions and there's a modest desire to join both but somehow the afternoon feels too tense for that. 

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(Irgendwo kurz vor dem Nachmittag findet man Aspekte im eigenen Code, die m…

(Irgendwo kurz vor dem Nachmittag findet man Aspekte im eigenen Code, die man irgendwann schon einmal verstanden, berücksichtigt, undokumentiert vergessen hat. Testet. Nimmt zur Kenntnis, dass die Dinge von damals immer noch funktionieren. Hinterlässt eine Notiz an geeignet scheinender Stelle. Und ist sich trotzdem sicher, diese Kurve nicht zum letzten Mal genommen zu haben. Schon wieder kurz nach 4, und auf dem Weg nach draußen.)

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Und dann der neue Morgen und sein noch müdes Licht. Innerer Zustand de…

Und dann der neue Morgen und sein noch müdes Licht. Innerer Zustand des Weiterziehens, aber noch nicht ganz willens dazu. Wasser ins Gesicht werfen, die feuchte Luft atmen, die voll von Berg und Wald ist. Hin zum Bach lauschen, über Taschen stolpern und alle Dinge an ihrem Ort prüfen, sicher nicht zum letzten Mal heute. Routinen jungen Tages vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute. 

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Tiefe Sonne im Rückspiegel. Sinnieren über Himmelsrichtungen und…

Tiefe Sonne im Rückspiegel. Sinnieren über Himmelsrichtungen und die Nadel des Kompass, dazu alte Landkarten und ihren speziellen Duft nach vielen Jahren in ebenso alten Büchern. Strecke voraus, Strecke hinter sich. Ortswechsel, Stimmungswechsel, zuviel Kaffee, keine Musik. Konzentration auf Nuancen mit der Energie, die der Tag noch bieten will.

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Stadt, Land, Dorf. Dicke Verbindungslinien, etwas schmalere Tangenten. Dahi…

Stadt, Land, Dorf. Dicke Verbindungslinien, etwas schmalere Tangenten. Dahinziehen mit den Wolken, Dickicht ragt über alternde Leitplanken, gelegentlich strecken sich Blumen durch den Asphalt. Sanfte Hügelketten, der Horizont ist Wald, dunkel und tief, einige wenige Siedlungen sichtbar, verloren irgendwo dazwischen. Dazu die Kleinstadt, in deren Schleichwegen und Umleitungen der Verkehr zerfasert und versickert. Nicht mehr Nachmittag, noch nicht Abend. Langsames Ankommen, immer wieder.

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