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Verknittert, verpeilt, verschlafen und zu spät, für was auch imme…

Verknittert, verpeilt, verschlafen und zu spät, für was auch immer. Die letzte Stunde vor dem Tagesanbruch reibt sich immer sehr spürbar über Geist und Seele, und irgendwann kapituliert man vor der Unruhe, lässt Decken und Kissen zurück und verknüpft sich wieder mit der erwachenden kleineren und größeren Umwelt. Vogelbeobachtungen, akustisch. Ein Schlüsselbund fällt im Hof, eine müde Stimme drückt Schreck und Ärger aus, hinter anderen Wänden spielen Kinder. Frühstücksplan, Routinen, Kaffee und noch nicht sehr viel mehr, um diese Zeit. Habt es mild heute.

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Back after all, listening, watching. Birds nearby, birds in distance. Stude…

Back after all, listening, watching. Birds nearby, birds in distance. Student life across the streets behind windows half opened, both kinds: That one involving books and paper, and that one involving music and drinks. Chances and paths within familiar boundaries. And ones own limitations everywhere nearby. A sigh in cold air. Sleep tight everyone wherever you are. 

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Und dann wird schnell Morgen, zieht die begrenzte Helligkeit dieser Zeit in…

Und dann wird schnell Morgen, zieht die begrenzte Helligkeit dieser Zeit in ruhende Flure ein, wechselt eine begeisterungslose Katze den Schlafplatz, nimmt die noch mit Bewusstwerdung ausgelastete innere Logik bereits wieder Zweistelligkeit im Monat wahr. Erste Handgriffe, falscher Posteingang, kurzes Erschrecken über Themen, die heute eigentlich ohne Bedeutung sind. Wasser im Gesicht. Kratzige Stoppel unter der Hand. Rasurverweigerung, dünne Schuhe, matschiger Weg unter den Füßen. Immer kurz vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

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Früher Nachmittag über den Plätzen, immer noch stürmisc…

Früher Nachmittag über den Plätzen, immer noch stürmisches Wetter und die Nachbarschaft arbeitet sich lustlos, rauh aneinander ab. Tannenbäume hängen an zu schnellen Fahrrädern, Kisten mit Getränken und Lebensmitteln werden aus großen Autos geladen, man kommt sich in die Quere, murmelt unangemesse Worte und zeigt, dass Verzicht auf Freundlichkeit und Umgangsformen Alter und soziale Schichten überspannt. (Treppauf, Türe öffnen. Türe schließen. Zweimal. Und Kaffee, Tee am Fenster. Hinreichend weit von allem.)

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(Zustand: Überfüllt. In den Seitenbereichen des Viertels drä…

(Zustand: Überfüllt. In den Seitenbereichen des Viertels drängen sich Fahrzeuge. Die Parkbuchten sind alle verstopft, wer ohne Geduld unterwegs ist, verweilt in der zweiten Reihe. Durcheinander aus Einkaufswägen und Tannenbäumen und hinreichend viel Frust und Zorn auf einander und alles und nichts. Und an der Ecke stehen immer wieder die beiden Frauen in gedeckter Kleidung und halten wortlos immer diesselben Broschüren in ihren Händen. Von Entscheidungen und Wichtigem und der Frage, welchen Dingen man Kraft widmet.)

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Past 9pm, feels much later, slow breath, sleepy and detached from these hou…

Past 9pm, feels much later, slow breath, sleepy and detached from these hours. Clean dishes dirty dishes and a teapot, mostly empty. Diffuse lights on a hazy windowpane, the city outside feeling like but a layer of shapes and colours, forming images but lacking any depth or structure. Music from the pub, a bit more noisy today, not annoying but just not blending with the current mood very much. Yawning and turning down heat. Early night but late enough again. Sleep tight everyone wherever you are.

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Mit den Stunden schwand die Sonne. Vorabend unter dichten Wolken, milder Wi…

Mit den Stunden schwand die Sonne. Vorabend unter dichten Wolken, milder Wind fächelt über den Parkplatz. Im anderen Supermarkt werden die Regale umsortiert und allein die Beobachtung erzeugt spürbare Nervosität. Gegenüber warten noch zwei große grimmige Kürbisse an der Kreuzung  aber in ihrem Inneren fehlt heute das Licht. Ahnungen von Äußerlichkeiten und Leere, während der Tag weiterzieht. 

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