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Hours later again, gazing into wild clouds. Not sure whether there's a stor…

Hours later again, gazing into wild clouds. Not sure whether there's a storm taking shape or just a dense dream of another day to cease. The pub is closed, people are resorting to drinking near the crossroads, arguing with each other and the electric scooters and lighting a cigarette, then and now. Late bus, a cab entering the street in slow-motion, a bunch of people in dark clothes hurrying their luggage in and within a wink of an eye they're off and outbound. Browsing old pictures. A random sigh. And a lot of different textures of silence. Have a soft night everyone wherever you are.

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Leerlauf am offenen Bürofenster, für kurz, bis die Flut der Eindr…

Leerlauf am offenen Bürofenster, für kurz, bis die Flut der Eindrücke gehobener Jalousien überfordert: Irgendwo braten Würste auf einem Grill. Gegenüber wird der Balkon gereinigt, der Hochdruckreiniger pfeift, ein Nebel aus Tropfen zieht durch das Geländer langsam stadtauswärts. Ein startendes Flugzeug, Güterwaggons auf den Gleisen hinter der Häuserzeile und unten werden Kisten und Kartons in einen Transporter geladen, zwei sind schon der Schwerkraft gefolgt und die Laune in der Kommunikation ist angespannt. Dinge, die einen nichts angehen und die sich trotzdem aufdrängen. Obstpause. Kaffeepause. Keine angemessene Distanz zu allem.

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Später zwischen den Abschnitten, Rauschen hinter einem schwachen Signa…

Später zwischen den Abschnitten, Rauschen hinter einem schwachen Signal. Texte werden zu Fragmenten zerrissen, Bedeutungen reduzieren sich auf kalte Zahlen und die Vergleiche lassen unklare Erkenntnisse wachsen. Gefangen in Überlegungen, an welche Stelle die entsprechenden Notizen gehören und ob die andere Passagen ergänzen oder vollständig ersetzen. Eine Motte unter der Jalousie, Staubteilchen im Nachmittagslicht, plötzlich Sonne und Wärme. Der Raum versucht sich ein anderes Erscheinungsbild zu geben, was nur teilweise gelingt. Der Wind schweigt.

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Schnell ist der Freitag wieder über den Dachfirst gewandert, gieß…

Schnell ist der Freitag wieder über den Dachfirst gewandert, gießt Sonnenwärme in ein ausgekühltes Zimmer, lässt eine grobe Vorstellung entstehen von der Zeit, die seit dem ersten heutigen Blick über die Höfe verstrichen ist. Die Freuden des Ungeplanten: Aufgabenlisten umstellen, Abhängigkeiten neu verknüpfen, Gespräche führen und hoffen, dass das Faktische dem Gewünschten nicht allzu sehr im Wege steht. Enthusiasmus ringt mit Müdigkeit, einige Steinwürfe weiter werfen die Dachdecker Abfall und Steine in den Metallcontainer und jede Landung fährt wie ein Blitz ins eigene Mark. Pausenmodus, unsicher und mit schlechtem Gewissen. Und dann schnell wieder verbunden, bevor der Abstand zu den Dingen zu groß wird.

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10am and stumbling forth. Moving blocks out of the way, postponing and fill…

10am and stumbling forth. Moving blocks out of the way, postponing and filling the weeks to come, slighty unhappy with the amount of things to actually end up resolved. Trying to connect to remote systems again. Learning the numerous ways to fail at this. Listening to the sound of the street, the noise of the construction site. Randomly ending up in unsettling reflections of how to fill ones own life and how much relevance and purpose things to span ones days weeks months actually may have. Been there before. For sure.

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Andere Routinen und schlechte Gewohnheiten, etwa: Das Erwachen knapp genug…

Andere Routinen und schlechte Gewohnheiten, etwa: Das Erwachen knapp genug vor der Zeit, so dass sich nochmaliges Einschlafen nicht lohnt und der Morgen trotzdem ferner ist, als man ihn gern wüsste. Navigation um unsichtbare Hürden, nackte Fußzehen an harten Ecken. Ein passend hartes Wort noch nicht zur Hand, die Sprache noch nicht wieder in Gang, somit bleibt missbilligendes Brummen als erstbeste Reaktion. Die Schatten sammeln sich in der Küche und sehnen sich dem Sonnenaufgang entgegen. Taktlosigkeit der Leere vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute. 

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Stadtbunt, Stadtgrün, Stadtgrau. Orte, die nicht direkt abstoßen…

Stadtbunt, Stadtgrün, Stadtgrau. Orte, die nicht direkt abstoßen, aber Erinnerungen auf links drehen und ein unscharf bedrückendes Gefühl zurücklassen. Alte Cafés verschwanden, das neue hat schon geschlossen und am Schaufenster strahlt jenes zweifach gestrichene gelbe B. Klaviermusik und tiefer Gesang von irgendwo, ein junger Bürobewohner steuert sein schwarzes Monstrum unsicher durch die enge Gasse. Mittendrin und doch etwas außerhalb. (Wenn all das Verspannte, Nervöse, Verstörende plötzlich abfiele ... was bliebe dann?)

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